Village People sind eine US-amerikanische Disco-Band, die in den späten 1970er Jahren entstanden ist.
Markenzeichen der für eine männlich-homosexuelle Zielgruppe gecasteten Band sind neben den eingängigen Melodien die Kostüme, durch welche die Bandmitglieder maskuline Stereotypen verkörperten: der Polizist, der Indianer, der Bauarbeiter, der Soldat, der Cowboy und der Biker in Leder. Themen, die mit männlicher Homosexualität assoziiert werden, sind - subtil eingewoben - in den Texten und Songtiteln zu finden. Ihre Gassenhauer (Y.M.C.A., In the Navy, Macho Man) werden bis heute oft gespielt und fungieren (häufig unbemerkt) als Schnittstelle zwischen männlich-homosexueller Subkultur und Mainstream.